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Kachelsteiner Kulturtage 2021

  Freitag, 12. Juni bis Sonntag, 27. Juni 2021

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Mitwirkende, rot Coronabedingt ausgefallen

Daniel  Agi,  Flöte
Band der Musikschule  Königswinter
Michael Gesell, Derigent
Swantje  Hoffmann, Viola
Remscheider Blechbläserensemble
Tobias van de Locht,  Dirigent
Bläsensemble Septomania Brass

Andreas Wolter, Klavier

Gigi  Louisonder, Buchautorin

Gisela Thielmann,  Malerei &  Skulpturen 

Rainer Weber, Bassklarinette
Leonard Schelb, Traversflöte
Sinfonia Köln                   

 Susanna Frank, Mezzosopran

Hedayet Djeddikar, Klavier   



                             



Kachelsteiner Kulturtage 2021

 

„Mit der Durchführung der Kachelsteiner Kulturtage - trotz noch widrigen Umständen - wollte der Verein Klassik in Königswinter den Bürgerinnen und Bürgern das schöne Gefühl geben, das wir nach 15 Monaten Abstinenz auf dem Weg zur kulturellen Normalität sind.“ sagte Michael Agi, Vorsitzender des Vereins und Initiator der schon überregional bekannten Kachelsteiner Kulturtage. Dennoch mussten Corona bedingt einige Veranstaltung ausfallen, so die Kunstausstellung, die Literarisch-musikalische Soiree und das Jugendkonzert. Die übrigen drei Konzerte fanden einen erfreulichen Zulauf.

 

Bei der Eröffnungskonzert in Chorruine Heisterbach konnten die Zuhörrinnen und Zuhörer ein Konzert mit ‚Tuchfühlung‘ mit den Künstlern Erleben. Es spielten unter der Leitung von Tobias van de Locht das Sinfonia Köln, das Remscheider Blechbläserensemble und das Bläserensemble Septomania Brass. Auf dem Programm standen das „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach“ von J. S. Bach, die „Drei deutsche Tänze“ von W. A. Mozart, „Choral mit Variationen“ von T. v. d. Locht und „Scherzo“ von A. Butterworth. Ferner rezitierte Marc-Oliver Teschke, Ensemble des Theaters Rhein-Ruhr, ausgewählte Passagen aus Hamlet von William Shakespeare. Das Konzert war eingebettet in der Natur, so mischte sich das Vogelzwitschern mit der Musik – eine zauberhafte Atmosphäre! Die zugelassenen Zuhörerplätze waren voll belegt und die ganze Veranstaltung verlief reibungslos in entspannter Atmosphäre.

 

Der Liederabend am 19. Juni in Haus Bachem übertraf elle Erwartungen. Die Zugelassenen Zuhörerplätze waren voll belegt. Im ersten Teil des Programms versetzte die preisgekrönte Mezzosopranistin Susanna Frank die Zuhörerinnen und Zuhörern in die Zeit der „Belle Époque“ in Frankreich um die Jahreswende des letzten Jahrhunderts. Susanna wurde von ebenso preisgekrönten Hochschuldozenten Hidayet Djeddika Begleitet. Auf dem Programm standen u. a. „Chanson d`amour“ und „Clair de lune“, (Text: Paul Verlaine) von Gabriel Fauré „Nuits d`Étoiles Claude Débussy, „L`Invitation au voyage“ von Henri Duparc (Text: Charles
Baudelaire), „Si
j`étais jardinier“ von Cécile Chaminade.

Im zweiten Teil des Programms ging Susanna Franke mit ihren Zuhörern nach Wien des 20. JH. hochinteressante und anspruchsvolle Lieder erklangen in Saal. Auf dem Programm standen u. a. „Die Nacht“ von Alban Berg (Text: Carl Hauptmann), „Erwartung (Text: Richard Dehmel) von Arnold Schönberg, „Laue Sommernacht“ von Alma Mahler undDas Heldengrab am Pruth“ von Erich Wolfgang Korngold.

Am26. Juni schlossen die Kachelsteiner Kulturtage mit einem Klavierabend in der ev. Kirche in Oberpleis. Der Berliner Pianist und Komponist Andreas Wolter präsentierte ein hoch interessantes und anspruchsvolles Programm zweier genialer Komponisten der Romantik. Im ersten Teil des Programm standen die 24 Préludes von Alexander Skrjabin, ein anspruchsvolles Klavierzyklus aus dem frühen Schaffenswerk des Komponisten. Um die Anlehnung des Werkes an die Musik von Frederic Chopin hervorzuheben spielte der Pianist im zweiten Teil des Programm „Polonaise cis-Moll Op. 26 Nr. 1“, „Walzer cis-Moll Op. 64 Nr. 2“ und „Fantaisie-Impromptu cis-Moll Op. post. 66“ von Frederic Chopin und schloss den Abend mit einem Stück aus seinen eigenen Werken. Doch das begeisterte Publikum wollte den Pianisten nicht ohne eine Zugabe entlassen. Passend zur Thematik erklang Zugvögel“ von Brice Davoli

Im gut besuchten Saal verkündete der Bürgermeister Lutz Wagener, dass die Stadt Königswinter der Kultur eine größere Bedeutung beimessen will und hob in diesem Zusammenhang die Arbeit von Michael Agi, der mit seinen hochwertigen Programmen das Kulturleben in der Stadt und in der Region seit 27 Jahren bereichert. Nach dem Konzert gab der Verein einen Sektempfang zum Abschluss der Kulturtage. 


Samstag, 12. Juni , 19 Uhr

Homage à Beethoven

Sinpfonia Köln

Remscheider Blechbläserensemble

Bläsensemble Septomania Brass

Dirigent  Tobias van de Locht






locht, van de
locht, van de



J. S. Bach              Notenbüchlein für
                               Anna Magdalena Bach
 
W. A. Mozart      Drei deutsche Tänze KV 605
T. v. d. Locht        Choral mit Variationen
A. Butterworth  Scherzo

Simfonia  Köln Dirigent Tobias van de Locht 

Pause 

Hamlet- Darsteller
Marc-Oliver Teschke, Ensemble des Theaters Rhein-Ruhr




Sonntag, 13. Juni, 16 Uhr

Vernissage
Von Angesicht zu Angesicht

Werke von Gisela Thielmann

 Musikalische Einstimmung:
Band der Musikschule Königswinter

Leitung
Michael Gesell 




Gisela Thielmann ist weit über die Grenzen Königswinters als Künstlerin bekannt, die in vielfältigen Techniken versiert ist und sich nicht scheut, Grenzen zu dehnen, zu überschreiten und in Frage zu stellen.




Sa 19. Juni, 19 Uhr 

Eleganz und Dekadenz

Susanna Frank, Mezzosopran

Hedayet J. Djeddikar, Klavier

 




Werke von Gabriel Fauré, Claude Débussy, Alban Berg, Arnold Schönberg, Alma & Gustav Mahler u. a.

Susanna Frank N
Susanna Frank N





Susanna Frank ist in Deutschland und europaweit eine gefragte Konzertsängerin. Sie konzertiert mit namhaften Dirigenten und renommierten Orchestern. Ihre große Liebe gilt außerdem dem Liedgesang, der Kammermusik und der zeitgenössischen Musik. Susanna Frank erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den ersten Preis beim Internationalen Brahmswettbewerb in Österreich.


Hedayet Jonas Djeddikar, geboren in Basel, konzertiert bei Konzertreihen und Festivals wie dem Yehudi Menuhin-Festival in Gstaad, der styriarte Graz und dem Rheingau Musik Festival..

Zahlreiche CD-Veröffentlichungen und Rundfunkaufnahmen, u.a. für den WDR, HR, BR, SWR, SR2 und ORF.

Er unterrichtet an den Musikhochschulen in Frankfurt und Düsseldorf und wirkt als Dozent bei Meisterkursen in Europa, China und Japan.









Sonntag, 20. Juni, 18:30 Uhr Haus Bachem

Literarisch-musikalische Soiree

Das unbekannte Bonn

Dunkle und glückliche Geschichten einer strahlenden Stadt

Gigi Louisoder  ließt aus ihren Romanen
Musik:
Rainer Weber, Klarinette


Gigi Louisoder, in Tegernsee geboren, Abitur in Salem, Ausbildung zur Redakteurin bei Münchner Zeitungen, 1985 Bayerischer Filmförderungspreis für das Drehbuch „Volltreffer“, Presse-sprecherin eines Berliner Bauunternehmens. 



Die Buchautorin Gigi Louisoder ist eine begnadete Vorleserin. Mit ihrer Mimik, genaue Betonung und ausdrucks-starker Sprache hält sie ihre Zuhörer in Atem.

„Ihr Auftritt ... war ein strahlendes Highlight!“

Ursula Kollritsch






Andreas Wolter, Pianist, Komponist und Organist, ist in allen großen Konzertsälen Berlins zu Hause, wie die Berliner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Berliner Dom, Schloss Charlottenburg. Er ist auch bundesweit auf Musikfestivals ein gerne gesehener Gast. Seine Konzerttätigkeit führte ihn u. a. nach Polen, Russland, Österreich, USA, Italien, Israel und Kroatien.


Samstag, 26. Juni, 19 Uhr  Ev. Kirche Oberpleis

Klavierabend

  Andreas Wolter, Klavier

mit Werken von

 Alexander N. Skrjabin und
 Frederik Chopin

 


 


Als Komponist schrieb Andreas Wolter zahlreiche kammermusikalische und solistische Werke sowie Filmmusik für über 70 Filme fürs Fernsehen und fürs Kino. Er arbeitet mit namhaften Regisseurinnen und Regisseuren wie Rosa von Praunheim, Elfi Miksch, Heide Breitel.

www.musikbilder.de/andreas-wolter






 

Sonntag, 28. Juni, 16 Uhr

 

Haus Bachem

 

Finissage 

 

 

 

 

In Zusammenarbeit mit den

 

Kunsttagen Königswinter

 

 

Rainer Weber  Bassklarinette




 












 
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